Sunday, December 1, 2013

How does modern portfolio management work?

Decide on Strategic Asset Allocation (Benchmark/SAA)
Investment Committee (IC) defines an Asset Allocation for the various Risk Profiles the bank wants to offer their clients. Risk in this sense means, the maximal possible loss. Usually a bank offers at least 15 risk profiles, from bonds only to stocks only (eg. Fixed Income, Yield, Balanced, Growth, Equity in the common reference currencies USD, EUR, CHF). These asset allocations consist of various Asset Classes. The common asset classes are Equity, Bonds, Cash. Since around the year 2000 the asset class alternative investments and a bid later commodities became more popular. This asset allocation is optimized (Diversification) in order to achieve the maximal return with the risk taken. The strategic asset allocation remains unchanged over years. Changes happen when due to longterm market outlook a new asset class is seen to be favorable as for example the asset class “alternative investments”.

Decide on Tactical Asset Allocation (TAA)
Investment Committee reviews the current tactical asset allocation usually several times per month and decides if an adjustment is needed. A change happens several times per year. The bet is taken against the strategic asset allocation. That means because of the current market outlook the Investment Committee meight underweight or overweight TAA against SAA in order to achieve a higher return. Since the tactical/strategic asset allocation (usually) is static, but the asset asset allocations of client portfolios change because of market movementsa decision is needed, when to rebalance back to the static asset allocation. Depending on the banks organization this is made in the Investment Committee or by the portfolio management unit itself.

Stock-Picking
Within the limitation of the tactical asset allocation specialists from the portfolio management unit decide, which investment products to by or sell. Adjustments are made when the TAA changes, but changes are also made when market conditions and company outlook favor a switch from one instrument into an other. An example: IC decides to overweight stocks US against strategic asset allocation. Tactical asset allocation is increased from 20% to 26%. As as result the PM specialist for US stocks needs to find two US stock investments for 3% each.

Sunday, July 14, 2013

Oswald Gruebel zur Krise, im Speziellen zur Europäischen Krise - Teil 2

Teil 2: Auszug aus der Podiumsdiskussion mit Oswald Grübel (ehem. CEO UBS und Credit Suisse) am 11. April 2013 am Fund Experts Forum 2013 im GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon


 
 
Zum zukünftigen Verlauf der Krise
Leider sind wir mit der Bewältigung der Krise erst am Anfang.  Wenn wir in 10 Jahren zurückschauen werden wir staunen was wir noch alles erlebt haben.  Man kann eine Wirtschaft nicht mit Gesetzen kreieren und sie nicht mit Massnahmen von Zentralbanken managen.  Das heisst im Übertragenen Sinn, man kann das Pferd zum Wasser führen aber trinken muss es selbst. Für die Gesundung der Wirtschaft muss in diesen Ländern die Mentalität ändern.  Es ist nach wie vor so, dass jeder Arbeiter fragt, wollen Sie bar zahlen oder gegen Rechnung.  Der Unterschied ist mittlerweile 22%. Das ist die Mehrwertsteuer. Hier müssen zum Beispiel bessere Kontrollen eingeführt werden, damit diese Steuern bezahlt werden.  Diese Mentalität müssen wir besser verstehen. Wenn wir die Menschen da nicht verstehen, alleine mit Verordnungen erreicht man gar nichts. Deshalb glaube ich, kann man das nicht von heute auf morgen machen. Es geht noch etwas länger. 
 
 
Über die Weiterentwicklung der EU
Ich glaube im Moment ist man schon in einem Stadium wo man sagt, man hätte gerne mehr Staaten in der EU, jedoch nur solche, die durchschnittlich gesünder sind als solche, die schon drin sind.  Griechenland immer wieder aus Erfahrungen lernen müssen und nichts von der Geschichte lernen. Es bleibt praktisch gar nichts anderes übrig für Europa als die Flucht nach Vorne und zu wachsen. Wenn man Europa kleiner machen würde,  würde es schlimmer werden.  Die Schweiz würde man sofort aufnehmen.  Vielleicht muss sie eines Tages beitreten, weil sie mehr Euro hat als jeder andere.

 
 
Zur Geldentwertung und zur Lösung der Krise
Die Krise wird einzig und alleine durch Geldentwertung lösbar sein und es wird auch so gelöst. Das Primat hat im Moment die Politik und wird es lange nicht mehr abgeben. Für Politiker ist Geldabwertung nichts, denn sie haben ja meistens auch kein Geld.  Man kann nur jemanden etwas bezahlen lassen, der Geld hat.  Wenn Sie Geld haben und sicherstellen wollen, dass sie nichts verlieren müssen Sie Schulden machen und in Assets investieren. Dann sind sie fein raus.  Am Schluss dieses ganzen Prozesses der noch etwa 10 Jahre dauern dürfte, wird eine Geldentwertung sein  Im Moment sträubt sich die Europäische Zentralbank als einzig grosse Zentralbank noch gegen eine Geldentwertung.  Ich glaube nicht dass sie das langfristig  weiter können. Die Europäischen Politiker werden genauso diesen Weg gehen. Wenn Sie sagen das gibt es  Gesetzte, die können das nicht mache, die werden die Gesetze ändern.  Dies ist der einzige Weg. Wir reden hier von Billionen von Schulden. Es geht nur durch Geldentwertung.     
 
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Friday, July 5, 2013

Oswald Gruebel zur Krise, im Speziellen zur Europäischen Krise

Auszug aus der Podiumsdiskussion mit Oswald Grübel (ehem. CEO UBS und Credit Suisse) am 11. April 2013 am Fund Experts Forum 2013 im GDI Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon





 
Zu den Banken
Betreffend Abhängigkeiten zwischen Banken und Staat haben wir  heute nicht weniger Ungewissheit und nicht mehr Stabilität als vor einigen Jahren.  Ich glaube nicht, dass alle Banken gerettet werden müssen. Bei Bankenrettung durch den Staat müsste berücksichtigt werden, macht es mehr Sinn eine Bank zu retten oder sie untergehen zu lassen. Das ist eine einfache Frage und man kann es effektiv ausrechnen.  Die Politiker jedoch können sich nicht erlauben irgendwelche Banken Pleite gehen zu lassen, weil sie dann nicht mehr gewählt werden.  Im Falle von Spanien sind die ersten 60 Milliarden für Bankenrettung  /-stabilisierung ausgegeben worden. Es werden noch ein paar Milliarden folgen, weil die Sache noch lange nicht ausgestanden ist.
 
 
Zum Euro

Die Erfindung des Euros war eine politische Erfindung mit hohem ethischem Gehalt, nämlich keinen Krieg mehr zu haben. Nur wie mit allen politischen Erfindungen hat sich niemand wirklich den Kopf darüber zerbrochen, wie es wirklich funktionieren soll.  Im Euro werden wir in den nächsten 10 Jahren rausfinden, dass es in Europa ganz unterschiedliche Staaten gibt. Die Deutschen sind keine Italiener und sie werden jetzt auch herausfinden, dass man die Italiener nicht überzeugen kann sich so wie die Deutschen zu verhalten.  Wir werden auch herausfinden, wie die Wirtschaft wirklich operiert  in Ländern wie Italien und Spanien. Ein Beispiel: Ich habe in Spanien ein Haus gebaut. Zwischendrin wurde der Euro eingeführt.  Das hatte zur Folge, dass sich über Nacht bei den Bauarbeitern der Lohn verdoppelt hat. Ich habe also für die zweite Hälfte meines Hauses doppelt so viel bezahlt.  Gearbeitet haben sie jedoch genau so schlecht wie vorher.  Ich glaube nicht, dass Staaten aus dem Euro austreten werden.  Genau die Unsicherheit, die herrscht wird den Euro zusammenhalten.  Man hat keine Wahl. Es ist so offensichtlich, dass wir uns ein Auseinanderbrechen des Euros gar nicht erlauben können.  Wir wären mit einem Schlag in einem Wirtschaftskrieg.    
 
 

Zur Börse

Wieso gehen die Aktienmärkte hoch? Die Aktienmärkte gehen hoch,  weil Geld gedruckt wird.  Das beste Beispiel ist aktuell Japan wo der Yen 30% abgewertet wurde.  Wer noch keine Japanische Aktien hat soll sich beeilen welche zu kaufen.  Sie werden sich wundern was mit diesem Aktienmarkt passieren wird.  Die Leute, die noch Cash haben und in Zypern wieder mal gesehen haben, was so passieren kann ,wenn man Cash auf dem Konto hat, die kaufen jetzt alle Aktien oder Sachwerte um zu verhindern, dass ihr Geld enteignet wird.  Wir dürfen nicht vergessen, Regierungen können alles tun und werden alles tun.  
 
 
Fortsetzung folgt...   and English Version will follow as well
 
 
 
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Sunday, June 30, 2013

Evaluation of Client Risk Profile – Part II /II (Risk Tolerance)


In order to evaluate which risk to take, when investing his funds a client needs to be aware of his risk ability and of his risk tolerance. It’s a very important part of an investment advisors job to help the client on this subject

 

Risk Tolerance
The risk tolerance defines how a client deals emotionally with investment risks. Although a client could easily afford to lose 50 % of his fortune due to high regular income, it is possible that dropping stock markets, which cause an unrealized loss of 10% on client’s investments could make him freak out. In the worst case the client wants to sell his position and realize the loss. Although the advice was good and long-term would have generated a high profit it is a fail. The client has realized the loss and probably will never ever touch these investments again. Therefore recognizing client’s risk tolerance is key.
 
 
 
Compared to the evaluation of risk ability, where basically current holdings need to be analyzed and future funds in- and outflows need to be evaluated, finding out on risk tolerance is significantly more difficult. Below three approaches to evaluate clients risk tolerance:
 
Personal Unstructured Conversation with the Client Investment advisor explains the client the potential products to invest in. He explains how they work and what risk they involve and how much money the client could win in the best or lose in the worst case. He lets the client talk and asks ad-hoc questions in order to find out more on risk tolerance. This approach requires a very experienced investment advisor. It was a common approach 10 to 20 years ago.
Risk Profile Questionnaire
This is a structured standardized approach, which allows to ensure a stable standard when evaluating client’s risk tolerance. The client has to fill in a questionnaire on paper or even better, electronically. The questionnaire usually consists of 30 to 40 questions. These questions cover areas such as: Current situation, familiarity with investment matters and time horizon. An important part are the examples such as “Your investment fell by more than 10% over a short period. What would you do? Sell all, sell a portion, hold or invest more funds”
Back Tracking
In this case based on conversation with the client the investment advisor is proposing an asset allocation and an selection of assets. Then the system calculates for exactly this proposal, what would have happened based on the market developments of the past 10 years. What was the maximal drop in one week/one month? What was the longest underwater period (period during which the investment is trading for less than the purchase price) etc. Personally I prefer this approach. The challenge is the huge number of data needed and therefore the required IT capacity.
 
 
 
 

Saturday, June 15, 2013

Evaluation of Client Risk Profile – Part I /II (Risk Ability)


 

One of the key elements to ensure client satisfaction is to recognize what risk an investment client is willing to take and what he is emotionally able to deal with. If the content of a portfolio matches with the client’s risk profile, he will stay calm even in case of minus performance.  On the other hand, if investments are not corresponding with the risk the client is willing and able to take, even a positive performance will not lead to full satisfaction.

 
 

Risk Ability

It defines the client’s ability to cope with financial losses, without a noticeable effect on his standard of living. Evaluating client’s risk ability is the easier part. 

 
 The client advisor needs to analyze the client’s current holdings and future inflows and outflows.
  • What is the size and the asset type
  • What inflow will be generated based on client’s holdings such earnings on dividends/interest
  • What is his monthly salary
  • Are there any future inflows to be expected, such as inheritances etc.
  • What will be his future financial obligations, such as interest payments & redemption of loans
  • What are his living costs, regular payments, tax payments etc.
 
An important factor is to channel all this information and above all to visualize it. Like this the client advisor can ensure, that the client does not forget to provide important information. In order to provide the best possible personalized investment solution, it is important that this visualization reflects the clients overall situation. Whenever possible the advisor should therefore try to find out about holdings the investment client has with other banks.
 
 
 
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